Sowohl die Bilanz am Ende des ersten Halbjahres 2012 als auch der Ausblick auf den kommenden Zeitraum machen deutlich, dass alle drei in Deutschland tätigen Mobilfunkanbieter für die vierte Mobilfunkgeneration LTE ihre Bemühungen erfolgreich fortsetzen, um in möglichst kurzer Zeit möglichst vielen Menschen ein mobiles Internet über ein Hochgeschwindigkeitsnetz anzubieten.
Deutsche Telekom
Mit der unlängst erfolgten Anbindung der vier Städte Bochum, Bremen, Stuttgart und Berlin erreicht die Telekom sozusagen zur Halbzeit des Jahres 2012 auch 50 Prozent ihrer Zielstellung, bis zum Ende des Jahres 100 deutsche Städte mit Highspeed-Internet zu versorgen. Von den aktuellen 80 Großstädten in unserem Land wird von der Telekom bereits die Hälfte mit LTE versorgt.
Vodafone
Im Rahmen einer Vertriebsveranstaltung gaben verantwortliche Vertreter von Vodafone bekannt, dass mit der bisherigen Aufrüstung von 2.900 Mobilfunkmasten rund 14 Millionen Haushalte in Deutschland auf das LTE-Angebot von Vodafone zurückgreifen können. Allerdings machen davon erst 160.000 Kunden Gebrauch.
Auch Vodafone kann bisher etwa 50 Städte zu mehr als 50 Prozent mit LTE abdecken, wobei gegenwärtig der Ausbau in Berlin, München, Dortmund, Hamburg, Köln, Frankfurt a.M. und Stuttgart besonders forciert wird.
Immerhin möchte Vodafone bis zum März 2013 rund 26 Millionen der Haushalte einen LTE-Anschluss anbieten.
o2
Mit besonders günstigen Angeboten vollzog die Tochter o2 des spanischen Telefónica Konzerns ihren Start ins LTE-Geschäft. Seit dem 03. Juli stehen die ersten Netze von o2 in Dresden und Nürnberg zur Verfügung, weitere 200 Städte und Gemeinden sollen bis Ende 2012 über ein o2 LTE-Netz versorgt werden können. Ebenfalls seit dem 03. Juli bieten die o2-Shops sowie der o2 Online-Shop die dafür geeignete Hardware und attraktive Tarife an.




