Ab sofort können Inhalte aus der eigenen Dropbox direkt in Facebook-Gruppen hochgeladen werden. Das Team von Dropbox verspricht, dass Facebook keinerlei Kundedaten zugespielt bekommen wird.
Dropbox ist beim Filesharing behilflich
Der beliebte Cloud-Speicher Dropbox kann sich über eine Anbindung zum sozialen Netzwerk Facebook freuen. Die Kooperation mit dem Cloud-Dienst lässt darauf schließen, dass sich Facebook deutlicher für Business-Umgebungen positionieren möchte. Diese Vereinbarung erlaubt Facebook-Gruppen, Dokumente und Notizen in Dropbox zu speichern und sämtlichen Mitgliedern einer Gruppe zur Verfügung zu stellen. Über einen Blogbeitrag adressiert der Cloud-Dienst die Funktionen insbesondere an Studiengruppen, wobei sich die Integration auch für im sozialen Netzwerk verknüpfte Mitarbeiter nutzen lässt.
Mit einem einfachen Klick auf `Add File´ können Dateien einer bestimmten Gruppe zugänglich gemacht werden. Wie bei Facebook üblich, lässt sich das Dokument `liken´ sowie der Inhalt kommentieren. In Dropbox kann die Datei dagegen jederzeit editiert werden. Die Teilnehmer werden hierbei über sämtliche Kommentare und Änderungen informiert. Voraussetzung für die Nutzung dieses Dienstes ist ein Account bei beiden Anbietern. Nach der Anmeldung auf Dropbox kann der Anwender unter Einstellungen auf “Mit Facebook verknüpfen” klicken, um so eine Verbindung zum sozialen Netzwerk herstellen zu können.
Funktion wird sehr stark nachgefragt
Facebook schaltete bereits im Mai 2012 eine vergleichbare Funktion frei. Auch diese versetzt Nutzer in die Lage, Dateien in Gruppen hochzuladen und zu tauschen. Allerdings dürfen diese eine Gesamtgröße von 25 Megabyte nicht überschreiten. Zudem sind ausführbare Anwendungen (.exe) sowie MP3-Dateien hiervon ausgenommen, um den Austausch von urheberrechtlich geschütztem Inhalt zu verhindern. Diese Sperre umfasst allerdings nicht Comics, kurze Videos sowie elektronische Bücher. Nutzer können unangebrachte Kommentare und Statusmeldungen sowie Dateien mit zweifelhaften Inhalt den Administratoren melden.
Ursprünglich hatte Facebook diese Funktion aufgrund des großen Bedarfs eingeführt. So bestand der Wunsch der Anwender, Dateien auch in größeren Gruppen untereinander tauschen zu können. In dem sozialen Netzwerk nutzen aktuell über 380 Millionen Personen die Gruppenfunktion. Zu Beginn war diese Anwendung Nutzern des Dienstes “Groups for Schools” vorbehalten. Hiermit konnten sich Studenten und Schüler Lernstoff, Aufgaben etc. gegenseitig zur Verfügung stellen.

