LTE - Long Term Evolution
LTE oder „Long Term Evolution“ ist eine neue Mobilfunktechnologie. Nach GSM, EDGE und den verschiedenen UMTS Standarts wie z. B. HSDPA kommt die Übertragungstechnologie für mobiles Internet damit in die vierte Generation. Da LTE zeitlich noch vor der vierten Generation einzuordnen ist, wird es offiziell als 3.9G bezeichnet.
Im Gegensatz zur aktuellen UMTS Bandbreite mit 7,2 MBit pro Sekunde, verspricht das neue LTE Übertragungen mit bis zu 100 Mbit pro Sekunde und mehr. Damit soll es auch mehr als doppelt so schnell wie ein normaler DSL-Festnetz-Anschluss sein, mit dem z. Z. Eine Bandbreite von 50 Mbit pro Sekunde möglich ist. LTE soll zudem eine Priorisierung und eine garantierte Bandbreite ermöglichen. Bei UMTS hingegen bekommt der Nutzer nur die Bandbreite, die technisch gerade verfügbar ist.
Seit Ende 2009 gibt es das Netz bereits in Stockholm und Oslo. In Deutschland ist diese Technologie seit Ende 2010 bzw. Anfang 2011 für Nutzer verfügbar. Anbieter wie Vodafone oder die Telekom bauen ihre LTE-Netze ständig weiter aus und legen vor allem Wert darauf, die sogenannten “weißen Flecken” (Gebiete, in denen DSL nicht oder nur mit sehr geringer Bandbreite verfügbar ist) zuerst versorgt werden.