Obwohl dem Telekommunikationsanbieter Versatel im Jahr 2009 eine Verringerung der Verluste gegenüber dem Vorjahr gelang, gibt seine Bilanz des Geschäftsjahres 2009 noch keinen Anlass zur Euphorie.
Verluste in Höhe von 42,3 Millionen Euro und ein Umsatzrückgang von etwa 3,6 Prozent führten zu einem bereinigten Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen, das bei 186,0 Millionen Euro und damit doch erheblich unter dem des Vorjahres lag.
Während im Privatkundengeschäft die Einnahmen um knapp 7,9 Prozent sanken, wurde im Geschäftskundenbereich eine Steigerung von 4,8 Prozent erreicht.
Sowohl im gesamten Jahr als auch verstärkt im letzten Quartal des Jahres 2009 entwickelte sich vor allem die Zahl der privaten DSL-Kunden rückläufig. Ihre Zahl sank von 709.000 im Vorjahr auf 682.700 im betrachteten Geschäftsjahr.
Diese insgesamt nicht befriedigenden Ergebnisse wurden in ihrer Auswirkung auf den zu verzeichnenden Verlust dadurch abgefedert, dass die Investitionssumme gegenüber dem Vorjahr um etwa 23 Prozent reduziert wurde.
Unter Berücksichtigung der zu Beginn des Geschäftsjahres 2010 übertroffenen Zielstellungen sieht sich Versatel mit den vorgestellten Ergebnissen auf einem guten Weg. Dieser soll laut einer Erklärung des Versatel-Chefs Alai Bandle vom 18.03.2010 durch den Ausbau strategischer Partnerschaften, eine weitere Ausrichtung auf das Geschäftskunden-Segment und weitere Verbesserungen im Service-Bereich weiter beschritten werden.

21. 2010 - 