Die Bundesnetzagentur hat reges Interesse daran, den Ausbau des schnellen Internets voranzutreiben.
Daher wird nun versucht, Energieversorger und Internetanbieter zur Zusammenarbeit zu bringen. Konkret soll es so aussehen, dass nach schweizer Vorbild die Energieversorger bei anfallenden Arbeiten Glasfaserkabel in ihren Kanälen und Rohren mit unterbringen und an die TK-Anbieter vermieten können. Damit sparen sich die TK-und Internetanbieter die Kosten, selbst die Strasse aufzureissen, die Kabel zu verlegen und wieder zu schließen.
Weiterhin wird viel Zeit gespart, die durch Planung und Umsetzung ansonsten verloren gehen würde.
Bereits vorhandene Leerrohre können so genutzt werden. Damit die Verlegung der Glasfaserkabel (auch Lichtwellenleiter genannt) nicht der einzige Grund sein muss, um eine Straße oder einen Weg erneut aufzureißen, gibt es die Möglichkeit, die Leitungen per Luftdruck in die Rohre zu blasen.
Erste Allianzen gibt es bereits, z. B. zwischen der Telekom und Ewetel in Norddeutschland.
Mit der Verlegung von Glasfaserkabeln werden Übertragungsgeschwindigkeiten weit jenseits der 100MBit/s erreicht.

07. Juli 2009 -