Dank Glasfaser mehr als 100 MBit/s bei Versatel möglich

Versatel

Versatel hat seine Glasfaser-Infrastruktur weiter stark ausgebaut. Einige Leitungen reichen bis in die Gebäude der zukünftigen Anschlussinhaber.

Der fünftgrößte deutsche DSL-Anbieter will sich zukünftig mehr darauf konzentrieren, die Leitungen an Wettbewerber zu vermieten, als diese selbst dem Endkunden anzubieten. Das Glasfasernetz von Versatel hat inzwischen eine Länge von ca. 40.000 km und reicht dank verschiedener Kooperationen des Unternehmens bereits in einige Häuser (FTTB bzw. FTTH).

Man sieht sich dank dieser Infrastruktur durchaus auch in der Lage, Geschwindigkeiten mit mehr als 100 MBit/s im Downstream anbieten zu können. Einige Anbieter wurden bereits von Versatel übernommen (z. B. Breisnet – einem regionalen Anbieter in Freiburg/Breisgau – im Jahr 2009). Dadurch bekommt man bei Versatel einen eigenen Anschluss und ist nicht auf den Telekom-Anschluss angewiesen.

Vorrangig möchte man die Leitungskapazitäten zukünftig Mobilfunkanbietern zur Verfügung stellen. In diesem Bereich sieht Versatel einen enormen Bedarf an Bandbreite, der mit den Glasfaserleitungen gedeckt werden kann.