Nun wartet der Internetanbieter 1&1 ab sofort mit einem alternativen Angebot seiner Komplett-Pakete mit einer nur dreimonatigen Mindestvertragslaufzeit auf. Diese, als ohne Mindestlaufzeit angebotene Vertrags-Variante, verfügt über eine Kündigungsfrist von drei Monaten und kann als Alternative zur Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten gebucht werden.
Beide Vertrags-Varianten werden mit den gleichen monatlichen Grundgebühren angeboten. Somit stehen wie bisher die Tarife 1&1 Surf-Flat 6.000 für 19,99 Euro, 1&1 Doppel-Flat 6.000 für 24,99 Euro, 1&1 Doppel-Flat 16.000 für 29,99 Euro und 1&1 Doppel-Flat 50.000 für 39,99 zur Verfügung. Für 24 Monate sollen diese Preise unverändert bleiben.
Nun allerdings fehlt noch das “aber…”. Für Verträge ohne (lange) Mindestlaufzeit fällt im Unterschied zu denen mit einer Laufzeit von 24 Monaten eine einmalige Bereitstellungsgebühr von 99,90 Euro an. Weiterhin sind für das WLAN-Modem einmalig 29,99 Euro zu entrichten.
Da auch das auf alle 1&1 Doppel-Flats bei Vertragsabschluss bis zum 30.04. gewährte Startguthaben von 50 Euro beziehungsweise 100 Euro entfällt, muss der Kunde die Verkürzung der Vertragslaufzeit von 24 auf drei Monate relativ teuer bezahlen.
Das Paket der 1&1 Doppel-Flat 6.000 verteuert sich beispielsweise bei Buchung im Monat April unter Berücksichtigung der aufgeführten Mehrkosten und des nicht gewährten Startguthabens von monatlich 24,99 Euro auf 32,48 Euro, wenn die Mehrkosten auf volle 24 Monate umgelegt werden. Will der Kunde bereits nach beispielsweise 12 Monaten aus dem Vertrag ausscheiden, kostet ihn das Paket monatlich stattliche 39,98 Euro.
Mag der Kunde selbst entscheiden, wie viel wert ihm eine derartige schnellere Ausstiegsmöglichkeit ist.
Verträge ohne Mindestlaufzeit können auch bei Alice, congstar und O2 geschlossen werden.

03. 2010 - 