Nachdem es in Teilen Asiens schon seit geraumer Zeit üblich ist, Glasfaserkabel für Internetanschlüsse bis ins Haus (FTTB) oder bis in die Wohnungen (FTTH) zu legen, sieht es so aus, als ob Deutschland auch zukünftig weit hinter den asiatischen Anschlüssen hinken wird.
Die Telekom hatte im März angekündigt, Glasfaserleitungen bis ins Haus weiter verlegen zu wollen. Damit sollen bis 2012 etwa 10% der deutschen Haushalte via Glasfaser versorgt werden.
Im asiatischen Raum gibt es derzeit ca. 38 Millionen Haushalte mit Glasfaseranschluss. Bis 2014 soll sich diese Zahl mehr als verdoppeln. Damit wird diese Region ca. 80% der Haushalte im internationalen Vergleich ausmachen, die weltweit mit Glasfaser versorgt sind.
In Japan und Südkorea wird der Ausbau der Glasfasernetze und die Verlegung der Anschlüsse bis ins Gebäude oder bis in die Wohnung mit staatlichen Geldern in verschiedener Art und Weise unterstützt.
Auch in Finnland will die Regierung zusammen mit der EU den Ausbau von Breitband-Netzen vorantreiben.
Weitere Infos dazu gibt es bei golem.de.

08. 2010 -