Der Internetanbieter Vodafone beweist im Monat April seiner Konkurrenz, wie billig eine Internet-Flatrate in Verbindung mit einer Telefon-Flatrate ins deutsche Festnetz sein kann.
So verzichtet Vodafone beim Abschluss eines Vertrages für den All-Inclusive Tarif durch einen Neukunden nicht nur auf die ersten sieben Monatsgebühren, sondern bietet all denen, deren Netz es zulässt, anstelle des standardmäßigen DSL 6000 einen super schnellen DSL 16000 Zugang an. Dafür wird dann auch noch ein kostenloser WLAN-Router bereitgestellt, mit dessen Hilfe das drahtlose Surfen im Internet mittels PC, Notebook oder Smartphone möglich wird.
So kostet für Vodafone-Kunden, die in einem Anschlussgebiet mit 16000 kBit/s wohnen, der All-Inclusive Tarif bei 24-monatiger Vertragslaufzeit pro Monat weniger als 22 Euro. Kaum zu unterbieten – dürfte die Konkurrenz vermerken.
Und um im Monat April ein weiteres Mal positiv in Erscheinung zu treten, verkündete der Vodafone Chef Friedrich Joussen in einem Presse-Interview, dass man bis Ende des Jahres 2010 ein eigenes Angebot zum Internet-Fernsehen auf die Beine stellen werde.
Damit reagiert Vodafone auf den zu verzeichnenden Schwund bei Festnetz-Telefonanschlüssen und die zunehmende Konkurrenz durch die Kabel-Anbieter. So will man die Bedeutung des Festnetzes für den schnellen Datenservice und die Multimedia-Angebote, wie beispielsweise das Internet-Fernsehen, anstelle der bisherigen Sprachtelefonie stärken.

10. 2010 - 