Mit seinem nahezu flächendeckenden Netz von mehr als 70.000 Kilometer Koaxialkabel und circa 10.000 Kilometer Glasfaserkabel erreicht Kabel BW über 99 Prozent aller Haushalte im Bundesland Baden-Württemberg. Diesen wird, auch wenn sie abseits der Großstädte und Ballungszentren wohnen, somit die Möglichkeit geboten, einen schnellen breitbandigen Internetzugang zu nutzen, und über Telefonie und hochauflösendes Fernsehen und Video on Demand zu verfügen.
Um dies realisieren zu können, verfügt Kabel BW mittlerweile über 21 im Bundesland verteilte technische Netzzentralen.
Gegenwärtig bemüht sich Kabel BW noch um den Ausbau seiner Position in Baden-Württemberg und plant die Übernahme vorhandener Netze seines Konkurrenten Tele Columbus zwischen Konstanz und Mannheim.
Verstärkt werden gegenwärtig ebenfalls die Anstrengungen, zukünftig eine große Zahl von Haushalten direkt an das Glasfasernetz anzuschließen. Damit ließe sich ein nicht unbedeutender Vorsprung zu der angebotenen DSL-Technik erzielen, indem die dabei mit dieser Technik bisher maximal nutzbare Bandbreite von etwa 100 Mbit/s auf weit über 5.000 Mbit/s erhöht werden kann. Damit wird ein Datenvolumen nutzbar, das die absehbaren Anforderungen an ein Highspeed-Breitband-Netz zuverlässig erfüllen kann.
Zur Zeit wurden in Pilotprojekten etwa 500 Haushalte mit der direkten Glasfaseranbindung ausgerüstet. Rund eine halbe Milliarde Euro betragen nach Angaben des Kabelnetzbetreibers die dafür ausgegebenen Kosten.
Im Jahr 2011 will Kabel BW diese als “Fibre to the Building” bezeichnete Bauweise zur Regelbauweise ausweiten und damit seinen Vorsprung zur den herkömmlichen Technologien wie DSL weiter ausbauen.

15. Mai 2010 - 
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