Kabel BW eindeutig auf der Überholspur

Investitionen von mehr als einer halben Milliarde Euro in den zurückliegenden vier Jahren haben Kabel BW und damit dem Bundesland Baden-Württemberg einen beträchtlichen Vorsprung beim Ausbau des Kabelnetzes und der Versorgung der Kabelhaushalte mit schnellem Internet ermöglicht.

Mit bis zu 100 MBit/s für mehr als 99 Prozent der angeschlossenen Haushalte ist das von der Bundesregierung ausgegebene Ziel für 2014 bereits jetzt erfüllt. Dabei sichern die bis in die Gebäude verlegten Glasfaserkabel Breitbandverbindungen, die die schnellste VDSL-Verbindung heute bereits um das Doppelte übertreffen.

Etwa 7,7 Millionen Bürger, die in den Städten als auch auf dem Lande Baden-Württembergs leben und die rund 74 Prozent aller Haushalte repräsentieren, kommen somit in den Genuss der Netzabdeckung mit Anschlüssen an das schnelle Internet.

Diese Erfolge basieren auf der eindeutigen Unternehmensstrategie, sich voll auf die Modernisierung und den Ausbau des Netzes in einem Bundesland zu konzentrieren. Bemerkenswert ist dabei vor allem die Tatsache, dass nicht wie in verschiedenen anderen Bundesländern diese schnelle Entwicklung zu Lasten der Bevölkerung im ländlichen Raum voran getrieben wurde. Die dabei entstandene, nahezu flächendeckende Netzinfrastruktur verschafft Baden-Württemberg einen spürbaren Vorteil als Wohn- und Wirtschaftsstandort.

Kabel BW braucht mit seiner bisherigen Entwicklung nun auch nicht den von der Konkurrenz voran getriebenen Einsatz von LTE fürchten, da die eigenen Internetprodukte in Sachen Geschwindigkeiten jederzeit mit denen des neuen Mobilfunkstandards Schritt halten können.

Aufschlussreich bezüglich weiterer Entwicklungsmöglichkeiten ist dabei der vom Vorsitzenden der Geschäftsführung, Harald Rösch geäußerte Standpunkt, dass Kabel BW die vorhandenen Bandbreite seines Kabelnetzes derzeit nur zu etwa zwei Prozent nutzt. Mit der darüber hinaus verfügbaren Bandbreite könnten alle zukünftigen Anforderungen an das zunehmende Datenvolumen problemlos realisiert werden.