In drei annähernd gleichlautenden Pressemitteilungen informierte der Kabelnetzbetreiber Unitymedia in der 24. Kalenderwoche über die Realisierung des Breitbandstandards der nächsten Generation in den nordrhein-westfälischen Städten Münster, Paderborn und Bochum.
In ihnen können die derzeitigen und künftigen Kunden von Unitymedia sich der Anschlüsse an dessen modernisiertem Netz “Power Fiber” – basierend auf dem Breitbandstandard EuroDOCSIS 3.0 – bedienen, mit denen sie mit Geschwindigkeiten von bis zu 128 MBit/s im Internet surfen können. Gleichzeitig stehen Telefon und analoges und digitales Fernsehen in Standard- und HD-Ausführung zur Verfügung.
Rund 500.000 Haushalten in den drei genannten Städten können mit dem bereits angelaufenen Austausch von Netzkomponenten – ohne größere erforderliche Tiefbauarbeiten in Kauf nehmen zu müssen – bereits jetzt oder in Kürze die Vorzüge von Fiber Power genießen. Laut aussage des Geschäftsführers von Unitymedia, Gene Musselmann, sollen bis zum Jahresende sowohl weitere Ballungsgebiete in den Regionen Rhein-Main und Rhein-Ruhr als auch weite Teile der ländlichen Gebiete der beiden Bundesländer von diesem großflächigen Breitbandprojekt profitieren. Damit wird Unitymedia die von der Bundesregierung vorgegebene Zielstellung zur Breitbandausrüstung deutlich vorfristig und mit der doppelt so hohen Zugangs-Geschwindigkeit wie gefordert erfüllen. Immerhin liegt diese ein vielfaches über den heute noch gebräuchlichsten Internet-Geschwindigkeiten, die bei 6 und 16 MBit/s liegen.
Mit diesen, auf der Kraft der Glasfaser beruhenden schnellen Internetanschlüssen sichert Unitymedia seinen Kunden in Nordrhein-Westfalen und Hessen die künftige Nutzung neuartiger interaktiver Angebotsformen und stellt sich voll auf die zu erwartende Rolle des Internet als zentrales Informations- und Kommunikationsmedium ein.

28. 2010 - 