Breitbandausbau im Bundesland Brandenburg kommt voran

Brandenburg zählt bis dato mit dem erreichten Stand der Breitbandversorgung seiner Bürger sicherlich zu den Schlusslichtern in Deutschland. Aus diesem Grund stößt die Initiative der Landesregierung zur Förderung des Ausbaus des Breitbandnetzes auf breite Zustimmung und löst eine rege Inanspruchnahme der dafür vorgesehenen Mittel aus. Von den bisher reichlich einhundert von Städten und Gemeinden eingereichten Anträgen zum Erhalt von Fördermitteln wurden nach Aussage des brandenburgischen Infrastrukturministers Vogelsänger bereits 77 Förderanträge bewilligt.

Dies betrifft unter anderem die der Städte Beelitz, Forst, Luckau, Rathenow und Schwedt ebenso wie die der ländlichen Gemeinden und Ämter Gartz/Oder, Rhinow, Letschin und Wiesenburg.

Der zeitweilige Bewilligungsstopp für die Anträge von Fördermitteln wurde zwischenzeitlich wieder aufgehoben, so dass bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen die von EU, Bund und Land bereit gestellten Mittel weiterhin bewilligt werden können.

Um den Ausbau der Breitband-Internetverbindungen auch in peripheren Gebieten zu ermöglichen, ist die Errichtung von 26 Richtfunkverbindungen geplant, die zu zwei Drittel bereits realisiert sind.
Gegenwärtig wird jedoch ein parlamentarischer Streit zwischen der Opposition und der rot-roten Landesregierung über den Einsatz der verfügbaren Mittel und den bereits erreichten Stand des Ausbaus geführt.

Unabhängig von den dabei konträr geäußerten Standpunkten ist die Versorgung mit dem schnellen Internet in Städten wie Michendorf, KönigsWusterhausen, Wustermark oder Niederleme mit nachweisbarem Erfolg angelaufen. Das Berliner Unternehmen DNS:NET Internet Service GmbH bietet den Einwohnern dieser und weiterer Gemeinden Komplettpakete für Telefon und Internet von bis zu 25 Mbit/s auf der Grundlage eigener Netze und der neu entstandenen Richtfunkverbindungen an.

Sowohl der Anbieter DNS:NET als auch andere Netzbetreiber kündigen den weiteren zügigen Ausbau der Breitbandversorgung im Land Brandenburg an.