Kabel Deutschland blickt optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr

Eine erhöhte Nachfrage für Internetzugänge und Telefonprodukte hat dazu geführt, dass Kabel Deutschland seine Prognose für das im März 2011 endende Geschäftsjahr leicht anheben kann.

Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres stieg der Umsatz um sechs Prozent auf 389,5 Millionen Euro. Dabei hat sich die Anzahl der Abonnements für Internet- und Telefonieprodukte auf rund 2,1 Million erhöht und ist um fast ein Drittel angestiegen. Gleichzeitig stieg damit die Zahl der Kunden um über 29 Prozent auf 1,155 Millionen. Diese für Kabel Deutschland erfreuliche Entwicklung führt zu der Erwartungshaltung, dass das bereinigte EBITDA zum Ende des laufenden Finanzjahres mit 715 Millionen Euro bis 725 Millionen Euro am oberen Ende der Prognosen liegen wird.

Nach dem Gang an die Börse im März 2010 hat das Unternehmen im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres mit nur noch 61 Millionen Euro über zehn Millionen Euro weniger investiert als im vorjährigen Vergleichszeitraum. Davon sind sowohl der Ausbau des Kabelnetzes als auch die Ausgaben für die Kundenakquise betroffen.

Allerdings hat dies in Verbindung mit der Steigerung des Umsatzes zu einem Abbau der Netto-Finanzverbindlichkeiten um nahezu 200 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr geführt. So weist Kabel Deutschland gegenwärtig noch 2,67 Milliarden Euro Schulden bei einer am 30.06.2010 registrierten Barreserve von 300 Millionen Euro aus.

Diese Entwicklung wird vom Vorstandschef des Unternehmens, Adrian von Hammerstein, als voll im Plan liegend bezeichnet.