Mit einem neuen Förderwettbewerb wird das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie den Ausbau schneller Internetverbindungen in ländlichen und kleineren Gemeinden mit maximal 10.000 Einwohnern stimulieren. Damit erhofft man sich einen effektiven Beitrag, um das Ziel des Bundes zur Breitbandversorgung der Bürger bis zum Jahr 2014 erreichen zu helfen.
Das Förderprogramm, das Breitbandprojekte mit Kosten in Höhe von maximal 500.000 Euro und bis zu maximal 90 Prozent der Investitionssumme fördert, stellt dabei einige grundsätzliche Anforderungen an die künftigen Teilnehmer.
So wird es vorrangig für Gemeinden eingesetzt, die bedingt durch ihre Infrastruktur ein derartiges Internetangebot auf normalen Weg für ihre Einwohner nicht realisieren könnten. Dabei müssen sie nachweisen, dass in den nächsten drei Jahren die Errichtung eines schnellen Internetnetzes durch ein privates Unternehmen nicht vorgesehen ist.
Eine weitere Voraussetzung ist der geführte Nachweis, dass die geförderte vorgesehene Lösung auch für eine Umsetzung in anderen Gemeinden geeignet ist.
Die angedachten Lösungen selbst sollen innovative Aspekte zum Aufbau eines schnellen Internets enthalten und müssen bereits vor ihrer Realisierung bei der Bewerbung zur Teilnahme dargelegt werden. Ein Schwerpunkt der Förderungswürdigkeit könnte dabei die Nutzung von bereits vorhandener Infrastruktur oder die Einbeziehung bereits geplanter Bauvorhaben in den Netzausbau sein.
Das Ministerium erhofft sich mit den im Rahmen dieses Förderprojektes bereitgestellten Mitteln zum einen den Netzausbau in besonders benachteiligten Gemeinden und Regionen zu aktivieren und zum anderen die dabei zur Anwendung kommenden Realisierungsschritte als taugliche Modelllösungen weiter empfehlen zu können.

26. 2010 -