
Nachdem vor wenigen Tagen die Deutsche Telekom die konkreten Maßnahmen ihrer Hilfsaktion für das von einer Erdbeben- und Tsunamikatastrophe heimgesuchte Japan bekannt gegeben hatte, startet nun auch der Kabelnetzbetreiber Unitymedia seine Hilfsaktion für die davon betroffenen Opfer und deren Angehöriger und Freunde.
So fallen bei Unitymedia für Gespräche ins japanische Fest- und Mobilfunknetz bis zum 17. April 2011 keine Gebühren an. Unitymedia-Chef Lutz Schüler erklärte dazu, damit vor allem den im Verbreitungsgebiet von Unitymedia “…lebenden Japanern den Austausch mit den Verwandten und Freunden in der Heimat erleichtern” zu wollen. Dies besonders unter Berücksichtigung der Tatsache, dass sich in Düsseldorf und Frankfurt am Main die in Deutschland größten japanischen Gemeinden hierzulande im Verbreitungsgebiet des Anbieters befinden.
Gespräche werden gar nicht erst berechnet
Die Regelung gilt sowohl für Privat- als auch Geschäftskunden und sieht anders als bei der Telekom, bei der die anfallenden Gesprächskosten rückerstattet werden, vor, die anfallenden Kosten dem Kunden gar nicht erst zu berechnen.
Ebenfalls wird im Rahmen der von Unitymedia gestarteten Hilfsaktion die bereits bis zum 15. März bestehende Freischaltung des kostenfreien TV-Empfangs für den japanischen Nachrichtensender verlängert. Sie ermöglicht nunmehr allen Betroffenen und Angehörigen, bis zum 28. März 2011 kostenlose Information über die Lage in Japans Krisengebieten einzuholen.

21. März 2011 -