Weiße Flecken ade

Das Surfen in Zeitlupe hat ein Ende. Die beiden Internetanbieter Deutsche Telekom und Vodafone haben nun mit dem massiven Ausbau des Internets in ländlichen Regionen begonnen, die bisher gänzlich unterversorgt waren. Zumindest in Mecklenburg-Vorpommern wird die neue Technik LTE eine neue Ära einläuten.

Die Pläne der Telekom

Die beiden Telekommunikationskonzerne Telekom und Vodafone haben sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahresende insgesamt 110 Standorte mit der mobilen Breitbandtechnik LTE auszustatten. Zunächst sollen so Kunden in Dörfern Alternativen zum DSL haben. Die Telekom will in den nächsten Tagen an 20 Standorten tätig werden. Dazu gehören die Landkreise Ludwigslust und Güstrow. Hier werden Sendemasten für die neue Technologie errichtet.

Die 30 bis 40 anderen Standorte, die noch in diesem Jahr ausgestattet werden sollen, befinden sich in den Landkreisen Demmin, Müritz, Mecklenburg-Strelitz, Parchim und Nordwestmecklenburg. Anfang dieses Jahres entstand bereits der erste LTE-Standort in Lübz. So investiert die Telekom mehrere Millionen Euro allein in Mecklenburg-Vorpommern. In den letzten Jahren wurden schon zweistellige Millionenbeträge in den Netzausbau investiert.

Die Konkurrenz bei Vodafone schläft nicht

Auch Vodafone hat sich in Mecklenburg-Vorpommern engagiert. In Bad Doberan, Stavenhagen, Nossendorf, Demmin, Utzedel, Diedrichshagen und Greifswald machte das Unternehmen schon das schnelle Internet via DSL möglich. Nun sollen noch 50 weitere Standorte folgen, wie Unternehmenssprecher Markus Schlabinger mitteilte. Bis Ende März soll es in Karbow im Landkreis Parchim schon die LTE-Technik geben, die weißen Flecken im Mecklenburg-Vorpommern sollen bis Ende des Jahres verschwunden sein. Neben Vodafone und der Telekom will auch die Telefonica O2 das Geschäft mit LTE ausbauen. Einzelheiten hierüber sind aber noch nicht bekannt.

Vodafone gab bereits auch die Preise für die LTE-Tarife bekannt.

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