RWE und Vodafone kooperieren für schnelles Netz

In Wiebelsheim dürfen Einwohner und Wirtschaftsunternehmen einen Luftsprung machen: Am Donnerstag fiel der Starschuss für schnelles Internet in Wiebelsheim, Laufert und Kisselbach. Dies macht eine Kooperation zwischen Vodafone und der RWE möglich. Inzwischen ist die Datenanbindung genauso unverzichtbar wie die Verkehrsanbindung.

Freiwillige für ein Pilotprojekt

Im Rhein-Hunsrück-Kreis ist es keinesfalls selbstverständlich, dass es flüssig fließendes Internet gibt, viele Teile sind diesbezüglich unterentwickelt. Der Energiekonzern RWE und das Kommunikationsunternehmen Vodafone haben sich darum erstmals im nördlichen Rheinland-Pfalz zusammengeschlossen. Noch in diesem Jahr sollen außer Wiebelsheim, Laufert und Kisselbach auch noch Erbach und Riegenroth angeschlossen werden. „Auf der Datenautoban kommen jetzt einige Hunsrücker Kommunen auf die Überholspur“, wie Arndt Neuhaus, der Vorstandsvorsitzende der RWE, angab. Alle Gemeinden im Rhein-Hunsrück-Kreis haben das Angebot bekommen, ins Breitsband-Zeitalter einzusteigen.

Symbolische Inbetriebnahme

Gemeinsam mit Hartmut Kremling, dem Geschäftsführer der Technik-Sparte bei Vodafone, den Schalter um und das neue Breitbandnetz wurde symbolisch in Betrieb genommen. In ersten Teilen wurde das Kabel bereits verlegt, in anderen Teilen sind die Arbeiten im Gange. Die fünf Gemeinden des Pilotprojektes können bald Übertragungsgeschwindigkeiten zwischen 50 und 100 Megabit nutzen und sind damit teilweise besser versorgt als Ballungszentren. Außerdem kann Vodafone per Glasfaser seine Mobilfunk-Basis-Station verbessert anbieten und auch Regionen ohne Kabelanbindung versorgen.

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Wenn auch “nur” mit einer Länge von sechs Kilometern, so reiht sich der Abschluss der Verlegung eines Glasfaserkabels und die anschließende Freischaltung für schnelles DSL, einschließlich der entsprechende Nachricht darüber, in die Kette gegenwärtiger derartiger Erfolgsmeldungen ein.