Der Ortschaftsrat im badischen Bräunlingen verkündete in der jüngsten Sitzung, man wolle Bauwilligen keine Steine in den Weg legen. Im Gegenteil sei man sogar froh über jeden Bürger, der nicht abwandert, sondern im Dorf bleiben will. Wie der Schwarzwälder Bote gestern berichtete, wurden neben Sanierungsplänen aber auch Änderungen bezüglich der Internetanbindung im Ort besprochen. Allerdings sind einige Bürger bereits am Netz.
Nachbardorf bereits versorgt

Glasfaser-Kabelschrank, Quelle: telekom.de
Inwieweit gibt es Informationen zum geplanten DSL-Anschluss? So lautete die Frage von Ralf Scholl, der einer von vielen Menschen in Bräunlingen ist, der sich für das schnelle Internet ausspricht. Wilfried Hepting drängte sogar darauf, eine erneute Stellungnahme zu fordern und zu klären, ob die Anbindung ans Glasfasernetz möglich sei. Obwohl diese Variante kostenintensiv ist, sei dies im Nachbardorf möglich geworden. Denn dort gab es Zuschüsse, da die günstigere Möglichkeit nicht zukunftsfähig gewesen sei.
Der Gemeinderat in Bräunlingen wird sich nun in seiner Sitzung am 14. April auseinandersetzen. Hauptamtsleiter Jürgen Bertsche erklärte aber, dass die Abgabefrist in dieser Sache bereits am 13. April auslaufe. Am nächsten Tag wird er eine entsprechende Aufbereitung der Ergebnisse erstellen. In der Sitzung folgt dann auch eine fachliche Beurteilung.
Versammlungsthemen
Während die Bürger in der Kernstadt bereits Internet haben, besteht in älteren Wohngebieten Nachholbedarf. Wer bis jetzt Internet hat, bezieht dieses über Kabel-BW oder die Telekom. So konnte wohl auch die Internetseite Unterbränd entstehen. Auch diese soll wieder einmal aktualisiert werden. Auch dies wird Thema der Versammlung sein.

06. April 2011 - 