Der Netzbetreiber Vodafone gab am Montag bekannt, den ersten LTE-Standort im Münsterland in Betrieb genommen zu haben. Ab sofort ist die neue mobile Breitbandtechnik LTE (Long Term Evolution) in Dülmen-Merfeld im Kreis Coesfeld nutzbar. Vodafone verspricht Übertragungsgeschwindigkeiten von mindestens drei Megabit pro Sekunde. Maximal sind 50 MBit/s möglich.
Mit dem Einführungsangebot sparen

LTE von Vodafone, Quelle: vodafone.de
Wer das schnelle Internet via LTE nutzen möchte, benötigt einen LTE-WLAN-Router oder einen LTE-Surfstick. Im Einführungsangebot liegen die Kosten dafür bei einem Euro und 2,50 Euro im Monat. Über den Tarif „LTE-Zuhause Internet“ hat der Kunde die Wahl zwischen drei Übertragungsraten. Je schneller das Internet sein soll, desto kostenintensiver ist der Tarif. Das Einführungsangebot gilt laut Vodafone nur bis zum 30. April. Wer den Tarif später bucht, zahlt 10 Euro mehr. Nach Erreichen des jeweiligen monatlichen Datenvolumens wird die Übertragungsgeschwindigkeit auf 384 Kbit/s gedrosselt.
Weiße Flecken verschwinden im Wochenrhythmus
Eigenen Angaben von Vodafone zufolge versorgt das Unternehmen bundesweit rund 1,3 Millionen Haushalte mit der neuen Breitbandtechnik LTE. Im Wochenrhythmus werden weitere Standorte angeschlossen. So sollen alle weißen Flecken in Deutschland innerhalb der nächsten zwölf Monate beseitigt werden. Wo es jetzt nur schlechten Internet-Empfang gibt, wird nun aufgeholt. „Mit Dülmen-Merfeld haben wir den ersten Schritt im Münsterland gemacht. Gleichzeitig bauen wir auch die Breitbandversorgung in ganz Nordrhein-Westfalen und im gesamten Bundesgebiet aus“, so Thomas Ellerbeck, der Mitglied der Geschäftsleitung von Vodafone Deutschland ist. Der Zugang zum Breitbandinternet sei überall und für alle ein wichtiger Standortfaktor.