Nachdem bei Sonys Playstation-Netzwerk Millionen Kundendaten gestohlen wurden, mahnen Experten zur Vorsicht. Besorgte Internet-Nutzer wissen oft allerdings nicht, wie genau sie diese Vorsicht umsetzen sollen. Die Frankfurter Rundschau berichtete gestern darüber, wie sich sensible Informationen im Netz besser schützen lassen.
Hacker-Gefahr minimieren

Experten erinnern nach dem kürzlichen Datenklau an die Wichtigkeit des vorsichtigen Umgangs mit persönlichen Daten. Jede Seite sollte ein anderes Passwort bekommen, damit Kriminelle nicht in alle Nutzerkonten eindringen können, anstatt nur in eines. Aber auch, wenn man unverschuldet Opfer eines Computerhacks wurde, wie im Sony-Fall, so ist man nicht vollkommen hilflos. Denn die Gefahr, Opfer von Cyber-Kriminellen zu werden, lässt sich minimieren. Betroffene sollten ihre Kontobewegungen regelmäßig prüfen und „gegebenenfalls auch Kontakt mit der Bank aufnehmen und dort Bescheid geben, dass man eventuell betroffen ist von einem Kreditkarten-Hack“, wie Nora Basting vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik rät.
Schadensersatz vom kartenausgebenden Institut
Besorgte Nutzer sollten aber nicht ein besonderes Augenmerk auf größere Beträge legen, wie Norbert Pohlmann, Professor am Institut für Internetsicherheit in Gelsenkirchen rät: „Die Betrüger versuchen es oft über kleine Summen – da macht es die Masse.“ Die Verbraucher können ihr abgebuchtes Geld aber zurück bekommen: „Den Schaden würde das kartenausgebende Institut tragen“, wie der Sprecher des Zentralen Kreditausschusses, Thomas Schlüter, erklärte. Wer betroffen ist, sollte seine Bank umgehend über die Situation in Kenntnis setzen.

28. April 2011 - 