Am 24. Juni 2011 fand der 1. Thüringer Breitbandgipfel in der Landeshauptstadt Erfurt statt. Unter der organisatorischen Leitung des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Technologie sowie des Breitbandkompetenzzentrums bei der LEG Thüringen verkündeten auf dieser Beratung der Umweltminister Jürgen Reinholz und der Wirtschaftsminister Matthias Machning die Zielstellung, dass im Freistaat bis zum Jahr 2015 ausnahmslos alle Haushalte über einen Breitbandanschluss mit einer Mindestbandbreite von zwei Megabit pro Sekunde verfügen sollen.
“Masterplan Breitband” erläutert die dafür notwendigen Maßnahmen
Der ebenfalls auf dem Breitbandgipfel vorgestellte “Masterplan Breitband” beschreibt, wie und unter welchen Voraussetzungen die entsprechenden Maßnahmen umgesetzt werden sollen.
So werden für deren Finanzierung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung rund zwölf Millionen Euro erwartet, während das Umweltministerium mit jährlich 900.000 Euro die Realisierung der Internetversorgung auf dem Land unterstützen wird.
Ausgehend von der nicht vollständig gesicherten Angabe über den gegenwärtigen Zustand, nach der in Thüringen etwa 70% bis 75% aller Haushalte Zugriff auf Anschlüsse mit mindestens zwei Megabit pro Sekunde im Download haben, wird für die bisher unterversorgten Gebiete die effektivste Lösung der künftigen Versorgung mittels des Mobilfunkstandards LTE favorisiert.
Besonderen Wirtschaftsstandorten wird darüber hinaus eine zukunftsfähige Breitbandversorgung zugesichert.
Als langfristige Zielstellung wird die Formulierung des Aufbaus eines Glasfasernetzes für ganz Thüringen verwendet, welches Anschlüsse mit mehr als 50 MBit/s ermöglichen soll.