Schnelles Internet nicht so stark gefragt, wie gedacht

In Westgreußen haben die Anwohner nun die Möglichkeit, sich für einen schnellen Internetanschluss anzumelden. Allerdings haben sich bislang erst 22 Haushalte entschlossen, das Angebot der Thüringer Netkom und der EncoLine aus Gera anzunehmen. Diese haben einen Vertrag unterschrieben. Bürgermeisterin Rosemarie Krause zeigt sich enttäuscht über die geringe Nachfrage, denn die Offerte sei eine einmalige Gelegenheit, berichtet die ‚Thüringer Allgemeine‘.

Enttäuschende Resonanz

Schnelles Internet nicht so stark gefragt, wie gedacht
Westgreußens Bürgermeisterin Rosemarie Krause zeigt sich tief enttäuscht über die geringe Nachfrage des neuen Internetangebots. Das ist ihr unverständlich, weil die Bürger seit einigen Jahren immer stärker auf die Anbindung an die DSL-Leitungen gedrungen haben. Doch nun haben sich erst 22 Haushalte für das Angebot der Thüringer Netkom und der EncoLine aus Gera entschieden und einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet. In dem Bemühen, Westgreußen mit DSL auszustatten hatte die Bürgermeisterin Hilfe von zwei jungen Männern, die unter anderem Flyer verteilten. Im Rahmen einer Bedarfsermittlung hatten 57 Westgreußener ihr Interesse an dem schnelleren Internet bekundet.

Chance nutzen

Entscheiden sich die Bürger Westgreußens nicht jetzt für einen schnelleren Internetanschluss, dann könnte die Chance für mehrere Jahre vertan sein. Da sind sich die Bürgermeisterin sowie die VG-Verwaltung einig. Netkom, eine Tochter des Energiekonzerns E.on plant die Verlegung von Glasfaserkabeln über die Gastrasse, die in der Nähe verläuft. Damit soll Westgreußen an das weltweite Datennetz angebunden werden. EncoLine ist dann für die Bereitstellung des Internetanschlusses verantwortlich. Die technische Erschließung soll die Gemeinde nichts kosten, wenn eine Mindestanzahl von 47 Neuverträgen zustande kommt.

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