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Die Cloud als externe Festplatte

News // David // 26. Juli 2011

Bisher war es üblich, zur Sicherung eigener Daten diese auf einer externen Festplatte oder auf CD´s zu speichern. Nachdem mit der Cloud eine Wolke am Internethimmel erschienen ist, die neben anderen speziellen Diensten auch das Speichern von Dateien ermöglicht, sollen laut einer Umfrage des Branchenverbandes BITKOM bereits circa ein Drittel der Internetnutzer ihre privaten Daten in der Cloud sicheren.

Nicht verschwiegen werden darf dabei, dass ein weiteres Drittel der Internetgemeinschaft dieser Methode zur Zeit noch äußerst skeptisch gegenüber steht, denn im Zeitalter der Hochkonjunktur von Hackerangriffen scheinen selbst die “Wolken” von solchen nicht sicher zu sein.

Trotzdem werden die Vorteile des Clouds wohl auch die bisherigen Skeptiker davon überzeugen, dass beispielsweise die Gefahr des Verlustes derartig gespeicherter Daten wesentlich geringer ist als bei jedem anderen bekannten Verfahren, dass die bei der Nutzung verschiedener Endgeräte durch einen Nutzer erforderliche Synchronisation der Daten entfällt und dass der Zugriff auf die im Cloud gespeicherten Daten immer und von überall her möglich ist.

Das sollte bei der Nutzung der Cloud Beachtung finden

Um eine sinnvolle Nutzung der Dienste aus der Wolke zu garantieren, sollte der interessierte Nutzer über einen Breitbandanschluss mit etwa zehn Megabit pro Sekunde Mindestgeschwindigkeit im Download verfügen. Geringere Geschwindigkeiten, die oft außerhalb der Ballungsgebiete noch die Internetlandschaft beherrschen, machen vor allem das Hochladen der Dateien zu einem schier endlosen Geduldsspiel.

Weiterhin ist es ratsam, die Leistungen und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der ständig zunehmenden Anzahl von Anbietern vor Inanspruchnahme der Dienste genau zu prüfen. Bietet er vor einem Vertragsabschluss ein Probeabo an, welcher Preis wird monatlich für eine bestimmte Speicherkapazität verlangt, wie groß ist der maximal pro Kunde verfügbare Speicherplatz und welche Sicherheiten werden bei unvorhergesehenen Vorkommnissen, beispielsweise bei einer Insolvenz, für die in Cloud gespeicherten Daten geboten. Und letztlich ist auch ein Blick auf die vom Anbieter selbst gebotene Upload-Geschwindigkeit für später aufzubringende Wartezeiten recht aufschlussreich.

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