
Vodafone will Frankfurt, Hamburg, Berlin und München mit schnellem Internet via LTE versorgen. Der britische Konzern schloss hierfür nun einen Vertrag mit Eunetworks/Lambdanet, wie er am Montag mitteilte. Im Rahmen des Vertrages werden die Städte nun an das Glasfasernetz von Eunetworks an sein Glasfasernetz angeschlossen.
Erschließung umfassender Infrastruktur
Wie Eunetworks erklärte, bietet die getroffene Vereinbarung aber auch noch mehr Vorteile für Vodafone. Der Vertrag schafft außerdem die Rahmenbedingungen für Vodafone, bei Bedarf das übrige Netz von Eunetworks zu nutzen. Hartmus Kremling ist CTO bei Vodafone Deutschland und erklärte: „Für den Ausbau des LTE-Netzes in Deutschland brauchen wir eine gute Glasfaserinfrastruktur, die Eunetworks an den Schlüsselstandorten bietet. In der Gesamtstrategie für den Ausbau unseres Netzes profitieren wir sowohl vom Engagement von Eunetworks als auch von ihrer umfassenden Infrastruktur.“
Große Ziele
Im Mai 2011 kaufte das Londoner Unternehmen Eunetworks Lambdanet aus Hannover von der Beteiligungsgesellschaft 3U ab. Das Unternehmen besitzt 13 Glasfaser-Citynetze in Europa, ist an der Börse in Singapur notiert und verfügt über ein Backbone, welches die Stadtnetze sowie nationale und internationale Standorte miteinander verbindet. Mit der Hilfe dieses erfolgreichen Unternehmens will es Vodafone schaffen, vier Millionen Haushalte in Deutschland mit der LTE-Versorgung zu erreichen. Seit der Vergabe der 4G-Frequenzen ist dies das Ziel von Vodafone. In Düsseldorf und Krefeld starten in der zweiten Jahreshälfte ebenfalls stadtweite LTE-Netze.

29. Juli 2011 -