Umsatz und Gewinn entwickeln sich rückläufig
Diese Aussage trifft ohne Einschränkung auf die weltweite Entwicklung der Telekom im zweiten Quartal 2011 zu, während in Deutschland zumindest der Gewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum konstant gehalten werden konnte. So sank der Gesamtumsatz auf 14,5 Milliarden Euro, was einem Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um 6,8 Prozent entspricht. Parallel dazu verringerte sich der Gewinn vor Steuern und Abgaben um 15 Prozent. In Deutschland ging der Umsatz bei gleich hohem Gewinn lediglich um 3,4 Prozent zurück.
Marktführerschaft in Deutschland bleibt unangefochten
Die Zahl der Breitbandanschlüsse konnte die Telekom im 1. Halbjahr 2011 im Unterschied zu manchem Konkurrenten um weitere 84.000 erhöhen. Damit erreichte das Unternehmen eine Gesamtzahl von 12,153 Millionen aktiver DSL-Anschlüsse.
Dabei ist allerdings festzustellen, dass die Wachstumsrate seit der Mitte des Jahres 2009 weiter abnimmt. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass die Zahl der von der Telekom in Deutschland geschalteten DSL-Anschlüsse seit Ende 2007 um über 3,1 Million gesteigert werden konnte. Der Anteil an VDSL-Anschlüssen liegt gegenwärtig bei rund einer halben Million.
IPTV und mobiles Internet entwickeln sich zu den Wachstumsmärkten der Zukunft
Innerhalb des letzten Jahres stieg die Zahl der IPTV-Verträge um fast 34 Prozent auf rund 1,3 Millionen.
Eine ähnliche Entwicklung zeigt das mobile Internet, mit dem im zweiten Quartal 2011 immerhin ein Umsatz von 1,2 Milliarden Euro erzielt wurde. Hierbei erwartet die Führung der Telekom in den kommenden Jahren die höchsten Zuwachsraten.
Rückläufig haben sich dagegen im ersten Halbjahr die Kundenzahlen bei der Festnetz- und Mobilfunk-Telefonie entwickelt. Und die Anzahl der Mobilfunkkunden ging von rund 37 Millionen im Vorjahr auf etwa 34,5 Millionen in diesem Jahr zurück.

05. August 2011 - 