Chinesisches Unternehmen bricht eigenen Breitband-Geschwindigkeits-Rekord

3.000 Gigabyte beziehungsweise 24.000 Gigabit pro Sekunde, das sind stolze 24 Terrabit pro Sekunde – und alles zusammen bringt in unterschiedlichen Maßeinheiten den erreichten neuen Rekord bei der Datenübertragung mittels Glasfaserkabel zum Ausdruck. Aufgestellt wurde er vom bisherigen Rekordinhaber, dem chinesischen Netzwerk-Unternehmen ZTE. Beachtlich dabei, dass es sich um keinen “Laborwert” handelt, sondern um ein Ergebnis, dass bei einem Übertragungsweg von immerhin 640 Kilometern erzielt wurde.

Ein Vergleich der zur Zeit in Deutschland von den bekanntesten Anbietern angebotenen höchsten Download-Geschwindigkeit von 100 Megabit pro Sekunde mit dem Rekordwert fällt dabei doch mehr als bescheiden aus. Immerhin liegt sie um das 250.000-fache unter diesem. Und selbst der unlängst in Großbritannien aufgestellte Landesrekord einer übertragenen Bandbreite von 1,5 Gigabit pro Sekunde liegt noch weit unter dem in Fernost erzielten Rekord.

Wer aber verbirgt sich nun hinter dem Unternehmen, dem es gelungen ist, etwa 600 Spielfilme in einer Sekunde in eine Entfernung von über 600 Kilometer zu übertragen? ZTE wurde 1985 in China als Telekommunikationsausrüster gegründet, der seit 1996 erfolgreich in ausländische Märkte expandiert.

Heute zählt ZTE über 500 Netzbetreiber in mehr als 140 Ländern zu seinen Kunden und verfügt bereits über mehr als 100 Auslandsniederlassungen. Der im Jahr 2009 erwirtschaftete Umsatz belief sich auf 6,5 Milliarden Euro und mit Stolz bezeichnet sich ZTE als das am schnellsten wachsende Unternehmen der weltweit agierenden Telekommunikationsbranche.

Die in Deutschland ansässige ZTE Deutschland GmbH ist an vier Standorten tätig: 2 Standorte in Düsseldorf sowie jeweils eine Niederlassung in Bonn und München.

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