Neben dem bereits über verschiedenste Medien verbreiteten Ergebnis der KidsVerbraucherAnalyse 2011 über die erhöhte Verfügbarkeit der Kinder von Taschengeld wurde in dieser Studie auch die Nutzung des Internet durch Kinder im Alter zwischen 4 und 13 Jahren unter die Lupe genommen.
20 Prozent der Vorschulkinder sind bereits online
Man sollte es kaum glauben, aber zu dieser Feststellung kamen die Macher der Studie, die das Verhalten der 4- bis 6-Jährigen am heimischen PC oder Laptop bewerteten. Noch einige mehr, nämlich 25 Prozent der Vorschulkinder haben laut der Studie bereits eigene Erfahrungen am PC gemacht – was immer das auch heißen mag.
Leider sagt die Studie nichts darüber aus, welcher Prozentsatz an Vorschulkindern auf Grund der finanziellen Situation im Elternhaus gar nicht in der Lage ist, sich an einer derartig frühen Nutzung zu beteiligen.
Für Schüler gehören Online-Erfahrungen fast schon zum Alltag
Von der 6,13 Millionen Kinder und Jugendliche umfassenden Gruppe der zwischen 6- und 13-Jährigen, die die Schule besuchen, nutzen rund 5 Millionen einen Computer. Etwa eine halbe Million weniger hat dabei auch erste Online-Erfahrungen gemacht. Davon sind wiederum etwa ein Drittel der Kinder täglich online.
Trotz dieser Entwicklung, die eine steigende Akzeptanz der digitalen Medien charakterisiert, ergibt die Studie jedoch gleichzeitig, dass darunter die Beschäftigung unserer Kinder mit den Printmedien kaum leidet.
So lesen etwa 96 Prozent aller Schulkinder bis 13 Jahre Zeitschriften und immerhin 91 Prozent auch Bücher. Dem steht die erstmals untersuchte Gruppe der 4- bis 6-Jährigen kaum nach, von denen sich 81 Prozent Zeitschriften und 87 Prozent Bücher anschauen oder aber daraus vorgelesen bekommen.

11. August 2011 -