Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) stellt das deutsche Telekommunikationsunternehmen Vodafone die künftige Strategie vor. Vodafone setzt zukünftig als erstes europäisches Unternehmen auf einen Hybrid-Ansatz bei den TV-Produkten. Dabei werden der Fernsehempfang per analogem Kabel oder Satellit mit Zusatzfunktionen und das Fernsehen über das DSL-Breitband-Netz kombiniert. In Zukunft soll Vodafone TV dann auch über LTE nutzbar sein.
Flächendeckendes Angebot für alle Haushalte
Mit der Vodafone Set-Top-Box geht das Unternehmen neue Wege. Vodafone setzt somit europaweit als erstes Unternehmen auf den neuen Hybridansatz. Neben den klassischen Empfangswegen sollen die Hybrid-Fernsehgeräte zusätzlich mit weiteren Funktionen und der Möglichkeit, das DSL-Breitband-Internet für den Fernsehempfang zu nutzen, ausgestattet werden. Außerdem will Vodafone zukünftig auf die neue Mobilfunktechnologie LTE setzen. Laut Unternehmensangaben könne das neue Angebot, im Vergleich zum reinen Internetfernsehen, flächendeckend allen Haushalten anbieten. Dies ist möglich, da Vodafone TV aufgrund des Hybridansatzes nicht auf große DSL-Bandbreiten angewiesen ist.
Weiterentwicklung der Set-Top-Box
Außerdem soll die Set-Top-Box weiter entwickelt und mit dem DLNA-Standard ausgestattet werden. Dadurch kann die Box dann mit anderen elektronischen Geräten kommunizieren. Dann ist es möglich, über die Box Musik zur Stereoanlage zu übertragen, die auf dem Rechner gespeichert ist. Auf einer externen Festplatte befindliche Filme können auf den TabletPC übertragen werden und Handybilder am Fernseher gezeigt werden.

02. September 2011 -