Neue Klage gegen T-Mobile Verkauf in den USA

Die Deutsche Telekom sieht sich angesichts des geplanten Verkaufs der US-Tochter T-Mobile an AT&T nun mit einer weiteren Klage konfrontiert. Nachdem bereits die US-Justiz Klage gegen den geplanten Verkauf eingereicht hatte, kommt nun auch vom Mitbewerber Sprint Nextel Gegenwind.

Marktbeherrschung nach Fusion

Sprint Nextel ist der drittgrößte Mobilfunkanbieter in den USA. Sollte die Fusion von AT&T und T-Mobile wie geplant von statten gehen, sieht Sprint für sich kaum noch Chancen auf dem umkämpften Mobilfunkmarkt. Das Unternehmen geht davon aus, dass der neu entstehende Großkonzern den Markt nach einer erfolgreichen Fusion beherrschen wird.

Steigende Preise?

Bereits seit Bekanntwerden des geplanten Deals kritisiert Sprint die Fusion. Nachdem in der vergangen Woche das Justizministerium Klage eingereicht hatte, zieht Sprint nach. Mit einer ähnliche Argumentation, nämlich dass die Verbraucher unter der mangelnden Konkurrent zu leiden hätten und mit steigenden Preisen rechnen müssten. Nach dem Deal würden der vergrößerte AT&T-Konzern und der andere Marktführer Verizon den amerikanischen Markt beherrschen.

Mit dem 39 Milliarden-Deal will die Deutsche Telekom sich von der seit langem schwächelnden US-Tochter trennen. Zunächst wollte der Telefonkonzern T-Mobile USA selbst wieder auf die Beine bringen, entschloss sich dann aber im Frühjahr dieses Jahres zu einem Verkauf an AT&T. Damals wurde auch über Sprint Nexel, den jetzigen Kontrahenten, als Käufer spekuliert.

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