Eine Studie der GfK im Auftrag von Congstar zeigt, dass vielen Menschen bei der Wahl des Internetanbieters nicht nur Service, Qualität und der Preis wichtig sind, sondern auch eine möglichst kurze Mindestlaufzeit. Befragt wurden 500 Menschen zwischen 14 und 49.
Die Preise der Internetanbieter sind ständig in Bewegung. Hier ein Sonderangebot, dort eine reduzierte Grundgebühr über die gesamte Mindestlaufzeit, da ein Angebot mit zusätzlicher Hardware und der eigene Internetanbieter scheint oft zu teuer.
Der Anbieter congstar hat die GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) mit einer Umfrage über die wichtigsten Punkte beauftragt, die bei den DSL-Anbietern für den Endkunden mehr oder weniger stark ins Gewicht fallen können.
Dabei hat sich herausgestellt, dass sich mehr als 80 Prozent der 500 Befragten Menschen zwischen 14 und 49 Jahren eine kurze oder gar keine Mindestvertragslaufzeit wünschen, um möglichst flexibel zu bleiben und auf die Angebote anderer Internetanbieter reagieren zu können.
Weiterhin gaben 40 Prozent der Befragten an, dass ihnen die Qualität des Anbieters wichtig sei. 30 Prozent wünschen sich einen sehr guten Kundenservice und 16 Prozent fänden eine transparentere und einfachere Preisstruktur gut.
Während knapp 50 Prozent der Befragten ihren Anbieter zu teuer fanden, waren nur 20 Prozent dazu bereit, den Anbieter auch wirklich zu wechseln. Der Grund für die geringe Wechselbereitschaft wurde im Ergebnis der Umfrage nicht bekannt gegeben, könnte aber eventuelle damit zusammenhängen, dass es neben congstar nur noch Alice gibt, wo ein Internetanschluss derzeit ohne Mindestvertragslaufzeit bestellt werden kann.
Die Option, den Anschluss ohne Mindestlaufzeit zu buchen, lassen sich beide Anbieter (Alice und congstar) mit der Erhebung einer einmaligen Einrichtungsgebühr bezahlen. Bei Alice beträgt diese aktuell 39,90 Euro, bei congstar 59,99 Euro.

07. November 2009 - 

