Die bei der Telekom eingeleiteten Sparmaßnahmen haben dazu geführt, dass das Gewinnplus gegenüber dem Vorjahresquartal um 15 Prozent auf 1,1 Milliarde Euro angestiegen ist. Gleichzeitig ist jedoch ein Rückgang des Gesamtumsatzes um 4,1 Prozent auf etwa 11 Milliarden Euro zu verzeichnen.
Weiter steigende Kundenzahlen im Festnetz-Bereich

Die Kundenentwicklung im deutschen Festnetz-Bereich wird von der Telekom als besonders erfreulich bewertet. So konnte im dritten Quartal ein Zuwachs von 48.000 DSL-Verträgen registriert werden, wobei die Zahl der Anschlussverluste unter der des Vorjahres lag. Damit erhöhte sich die Zahl der insgesamt bereitgestellten Breitbandanschlüsse auf 12,2 Millionen. 520.000 davon sind VDSL-Anschlüsse.
Daneben kann die Telekom einen Anstieg der durchschnittlichen Wertigkeit der Kundenverträge feststellen. Das betrifft sowohl die weitere Zunahme beim Fernseh-Angebot Telekom Entertain als auch den gut angenommenen Start des satellitengestützten Telekom Entertain Sat.
Mobiles Internet bleibt Wachstumsmotor
Einen hohen Anteil an der durchaus erfolgreichen Bilanz der Telekom hat das Geschäft mit den mobilen Datendiensten. Hierbei stiegen die Umsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 26 Prozent, was einem Wert von 410 Millionen Euro entspricht. Diese Entwicklung lässt sich auch am Verkauf mobiler Endgeräte ablesen, wo Smartphone, die die mobile Internetnutzung ermöglichen, inzwischen 64 Prozent aller verkauften Geräte ausmachen.
Eine den Gesamtumsatz entscheidend beeinflussende rückläufige Entwicklung ist bei der klassischen Festnetz- und Mobilfunk-Sprachtelefonie festzustellen. Als hierfür verantwortliche Ursachen sieht die Telekom die Einführung von Mobilfunktarifen mit Freiminuten in Fremdanbieter-Festnetze und die zum Ende des Vorjahres in Kraft getretene Absenkung der Terminierungsentgelte.

14. November 2011 - 