Das regionale Telekommunikationsunternehmen M-Net ist gelegen im Norden von München und verfügt über eines der modernsten Rechenzentren in Deutschland. Trotzdem war dieses schon nach gut zwei Jahren nach der Eröffnung der Kapazitätsgrenze ausgelastet, wie Medienberichten zu entnehmen ist. Der Telefon- und Internetanbieter musste aus diesem Grund nun mehrere Millioenen Euro in die Erweiterung der Housing-Kapazitäten investieren. Das neue Zentrum umfasst 500 zusätzliche klimaschonend arbeitende Quadratmeter.
Technologien für individuellen Service
Die neuen Serverhousing-Schränke, die gerne auch als Racks bezeichnet werden, nehmen 500 Quadratmeter Platz ein. Die sogenannte Kaltgangeinhausung eines Teilbereiches ermöglicht die strikte Trennung von Kalt- und Warmluftbereichen. So können die, in den Racks installierten, Hochleistungs-Server klimaschonend über die gesamte Schrankhöhe gleichmäßig durch Luft gekühlt werden. Insgesamt nimmt die Server-Fläche nun mit jeweils 40 Höheneinheiten 1200 qm ein. Die Unterbringung mit modernsten Technologien stellt die Versorgung sicher.
Das Unternehmen garantiert die redundante Anbindung des Rechenzentrums an die hochleistungsfähige Glasfaser-Netzinfrastruktur und individuelle Kundenbetreuung. Diese kann beispielsweise durch eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung mehrfach parallel ausgelegt, also redundant, und kostenoptimiert bis direkt in das Kunden-Rack verlegt werden.
Sicherheitstechnik für absolute Versorgungssicherheit
Mit dem neuen Rechenzentrum stehen Bandbreiten bis in den Gigabit-Bereich zur Verfügung. Business-Kunden können dank des Rundum-Services deshalb auf den Aufbau eigener Serverinfrastrukturen verzichten. Pro Serverschrank entspricht die Leistung im Hochleistungssektor bis zu 16 kW. Außerdem bewegt sich der physikalische Sicherheitsstandard der Server-Räume nun auf Höchstniveau. Denn abgesehen vom baulichen Schutz vor Staub, Wasser und Feuer sind Brandmelde- und Gaslöschanlagen installiert. Zusätzlich wird der Zugang zu den Servern mit einer biometrischen Authentifikation gesichert und videoüberwacht. Bei unerlaubtem Zutritt wird ein Alarm ausgelöst. Sollte es einmal zu einem Ausfall der primären Energieversorgung kommen, werden USV-Systeme mit vorgeschalteten Notstromdieselaggregaten dafür sorgen, dass die Server weiter laufen und die Stromversorgung stabil bleibt.

22. November 2011 -