Millionen deutscher Haushalte haben die Möglichkeit, Internet zu nutzen. Doch 23 Prozent der Bundesbürger verzichten auf den Zugang. Laut statistischem Bundesamt trifft dies vor allem auf Ein- und Zweipersonenhaushalte ohne Kinder zu. Knapp drei Viertel dieser Betroffenen nannten als Grund für ihren Verzicht: „keinen Bedarf“.
Die beliebtesten Verbindungsarten
Im Jahr 2011 hatten 77 Prozent aller privaten Haushalte Deutschlands einen Internetanschluss. Mit 93 Prozent wurde dieser von der großen Mehrheit mittels Breitband hergestellt. In Wiesbaden eröffnete das Statistische Bundesamt diese Meldung am Montag.
82 Prozent nutzten einen DSL-Anschluss, gefolgt von dem schnellen und mobilen Internetzugang mit Handy, Smartphone oder Laptop, welcher von 19 Prozent genutzt wurde. Knapp ein Drittel der Deutschen hatte sogar die Wahl zwischen verschiedenen Verbindungsarten für ihren Internetzugang.
Verfügbarkeit gewährleistet
Wie die Statistik eröffnet, verzichten 23 Prozent der Privathaushalte in Deutschland freiwillig auf einen Zugang zum Internet. Zumeist sind dies Ein- oder Zweipersonenhaushalte ohne Kinder. Knapp drei Viertel dieser Gruppe nannten „keinen Bedarf“ als Grund für den Verzicht. Das andere Drittel ohne Internetanschluss beruft sich auf mangelnde Fachkenntnis.
Doch eine fehlende Verfügbarkeit sicherer Verbindungen zum Internet zählt nicht länger als nennenswerter Hinderungsgrund.

21. Dezember 2011 - 