Sonnensturm verursacht keine Probleme

Bereits seit dem Wochenende wurde vor den Folgen eines starken Sonnensturms gewarnt. Doch ersten Berichten zufolge hatte die gewaltigste Sonneneruption seit dem Jahr 2003 deutlich weniger Folgen als erwartet. Lediglich die amerikanische Fluglinie Delta Airlines habe sechs Flüge umgeleitet, die eigentlich am Nordpol vorbeifliegen sollten.

Stärkster Sturm seit 2003

Andere Fluggesellschaften meldeten bereits, dass ihre Flüge nicht von dem Sonnensturm betroffen waren. Die Sonnenstürme beeinflussen das Magnetfeld der Erde und können so unter anderem zu Störungen und Ausfällen bei über Satelliten gesteuerten Navigationssystemen führen. Trotz aller Befürchtungen hat der nach Angaben der US-Wetterbehörde NOAA stärkste Sonnensturm seit dem Jahr 2003 also nicht zu den befürchteten Beeinträchtigungen geführt. Mit einer Geschwindigkeit von 2.000 Kilometern pro Sekunde hatte sich die riesige Plasmawolke, die nach Angaben von Forschern die Größe eines großen Berges hatte, von der Sonne gelöst. Die Behörde hatte bis gestern Abend keine Schäden zu melden. Die NOAA stufte den Sturm auf der fünfteiligen Skala, mit der die Stärke der Stürme gemessen wird, bei einem Wert von 3 ein.

Beeindruckende Nordlichter

Besonders beeindruckende Bilder waren im Norden Skandinaviens zu beobachten. Dort waren einzigartige Nordlichter zu beobachten. Die Lichter entstehen durch das Eindringen elektrisch aufgeladener Sonnenteilchen in die Erdatmosphäre.