Aus einer aktuellen Studie des Online-Auktionshauses ebay und der Verbraucher Initiative e.V. Berlin geht hervor, dass User beim mobilen Einkaufen noch Verbesserungspotential sehen. Dabei stehen vor allem zu hohe Kosten beim mobilen Surfen, Sicherheitsbedenken und nicht ausreichende leistungsfähige Mobilfunknetze auf den vorderen Plätzen.
Nutzer wünschen sich kostenloses öffentliches WLAN

Nutzer wünschen sich kostenloses öffentliches WLAN
Aus der in Berlin vorgestellten Studie ergibt sich, dass rund 36 Prozent aller Verbraucher schon einmal etwas über ein mobiles Gerät gekauft hat. Dabei geben aber 69 Prozent aller Befragten an, dass ihnen die Zugänge über Tablet-PC oder Smartphone zu teuer sind und sie sich sinkende Kosten wünschen. Die gleiche Anzahl der Befragten würde die Möglichkeit der Nutzung eines öffentlichen kostenlosen WLAN-Netzes präferieren.
Doch nicht nur die Kosten spielen für die Verbraucher eine Rolle. 60 Prozent der User möchten mit schnelleren Datenübertragungsraten ins Netz gelangen. Und genau die Hälfte aller Befragten wünscht sich eine bessere Netzabdeckung. Knapp 59 Prozent gaben an, häufiger mobil zu shoppen, wenn es dabei mehr Sicherheit gäbe und die Kaufverträge für den Käufer transparenter gestaltet würden.
Mobiles Einkaufen gewinnt zunehmend an Bedeutung
Nach Ansicht von Dr. Nikolaus Lindner, Leiter des ebay-Government Relations-Teams, wird in Zukunft dem mobilen Einkaufen immer mehr Bedeutung zukommen. Insbesondere durch die deutliche Zunahme von Tablets und Smartphones sei mit einer umfassenden Änderung des Einkaufsverhaltens zu rechnen.
Die Verbraucher Initiative e.V. und ebay untersuchen im Rahmen des gemeinsamen “Smart Shopping” genannten Projektes, das moderne Verbraucherverhalten. Für die aktuelle Studie wurden vom Marktforschungsunternehmen Innofacts 2166 Personen ab 14 Jahren über ihr mobiles Kaufverhalten befragt.

07. Februar 2012 - 
