Der deutsche Markt für Spiele-Software ist im vergangenen Jahr nach Angaben des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware BIU weitgehend stabil geblieben. Nach Angaben des Verbandes stieg die Anzahl der verkauften Computer- und Videospiele im Vergleich zum Vorjahr um einen Prozentpunkt auf insgesamt 71,6 Millionen verkaufte Games an. Dabei sank jedoch der Umsatz aufgrund geringerer Preise um ebenfalls einen Prozent.
Durchschnittspreise pro Spiel leicht rückläufig
Dabei wurden im Durchschnitt rund 21,99 Euro pro Spiel umgesetzt, im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen leichten Rückgang. Erfasst wurden sowohl per Datenträger sowie per Download verkaufte Spiele. Nach Angaben des BIU erwies sich besonders der PC-Spiele Markt mit einem Umsatz von insgesamt 445 Millionen Euro als sehr stabil. Und auch bei den Konsolenspielen zeichnete sich trotz einer eher rückläufigen Entwicklung ein stabiler Trend ab. Die Umsätze blieben in diesem Bereich mit 888 Millionen Euro auf dem Vorjahresniveau. Im Bereich der Spiele für mobile Endgeräte sank die Zahl der umgesetzten Spiele im Vorjahresvergleich um 3 Prozent auf 22,3 Millionen Stück.
Downloads liegen im Trend
Bei den Käufern setzt sich der digitale Trend immer mehr durch. So wurden im letzten Jahr schon 27 Prozent aller Games per Download gekauft, im vorangegangenen Jahr waren es noch 24 Prozent.
Die Branche ist mit der Entwicklung im Jahr 2011 zufrieden. Der BIU-Geschäftsführer Dr. Maximilian Schenk betonte, dass der Verband zufrieden sei, dass letzte Geschäftsjahr mit diesem Ergebnis abgeschlossen zu haben. Zunächst hatten sich die Umsätze im dritten Quartal des letzten Jahres eher rückläufig entwickelt. Das konnte aber nach Angaben Schenks durch ein sehr positiv verlaufenes Weihnachtsgeschäft aufgefangen werden.

22. Februar 2012 - 