Eigenen Angaben zufolge bearbeitet der Internetkonzern Google jeden Monat im Durchschnitt 1,2 Millionen Anfragen, in denen es um mögliche Urheberrechtsverstöße geht. In einem Blogbeitrag teilt das Unternehmen mit, in einem “Transparency Report” würden die erforderlichen Löschungen dokumentiert.
Im letzten Jahr 5,4 Millionen Löschungen

Google muss sich immer wieder den Vorwurf gefallen lassen, nicht ausreichend gegen Urheberrechtsverstöße im Netz vorzugehen. Unlängst hatte der Suchmaschinenriese einen Prozess gegen die Musikverwertungsgesellschaft GEMA verloren. Nun will Google mit seinem Transparenzbericht öffentlich machen, dass das Unternehmen durchaus gegen Rechteverletzungen im Netz vorgeht und eigenen Angaben zufolge die Anfragen innerhalb von 11 Stunden bearbeitet. Das Unternehmen teilte mit, dass allein im letzten Jahr in 5,4 Millionen Fällen Löschungen erfolgt seien. In dem Ergebnis sind 3,3 Millionen Weblinks enthalten.
Wichtiger Kampf gegen Online-Piraterie
Das Unternehmen teilt mit, dass 97 Prozent aller angemahnten Inhalte gelöscht würden. Google-Manager Fred von Lohmann betont, dass Google die User mit den Suchergebnissen nicht noch auf Seiten leiten würde, die Urheberrechte verletzten. Insofern sei der Kampf gegen die Online-Piraterie wichtig. Mit der Offenlegung der Zahlen will der Konzern seine Bemühungen dokumentieren und die Vorwürfe der Kritiker entkräften.
Nicht jede Anfrage führt zur Löschung
In diesem Zusammenhang betonte der Suchmaschinenkonzern, nicht jede Anfrage würde automatisch zu einer Löschung führen. Als Beispiel nennt der Konzern eine britische Fahrschule, die mit ihrer Eingabe an den Suchmaschinenriesen einen Konkurrenten aus den Suchergebnissen entfernen lassen wollte.
