Der Musik-Streamingdienst-Spotify hat mitgeteilt, dass Anmeldungen künftig auch ohne die Angabe eines Facebook-Accounts möglich sein sollen. Der Dienst war in Deutschland im März gestartet, eine Anmeldung zum Angebot war bisher nur möglich, wenn User auch über ein Facebook-Konto verfügten. Das hatte einige Interessenten davon abgehalten, sich bei dem Online-Musikdienst zu registrieren.
Datenschützer rieten von Spotify-Nutzung ab

Anlässlich seines dreimonatigen Geburtstages in Deutschland teilt Spotify mit, dass User sich in Zukunft auch mit einer E-Mailadresse zu dem teilweise kostenlosen Angebot anmelden können. Wer möchte, kann wie gewohnt seinen Facebook-Login nutzen. Datenschützer hatten beim Start des Dienstes die Verknüpfung mit Facebook heftig kritisiert und sogar von einer Nutzung des Dienstes abgeraten. Die anonyme Nutzung, die der Dienst nach den Vorgaben des Telemediengesetzes möglich machen müsse, war nach Ansicht der Datenschützer durch die Verknüpfung mit dem sozialen Netzwerk nicht gegeben. Mit der Verbindung über Facebook sollte es ermöglicht werden, dass User Informationen über die Musik ihrer Freunde erhalten.
In Österreich bleibt alles beim Alten
Das Internetportal “Futurezone.at” berichtet, dass die Möglichkeit, sich über eine Mailadresse zu registrieren, offensichtlich auf Deutschland beschränkt sei, denn für Österreich sei keine Änderung geplant.
Spotify bietet seinen Usern mehrere Möglichkeiten: Wer Werbeeinblendungen in Kauf nimmt, kann an stationären Computern kostenlos Musik hören. Für Premiumzugänge werden Preise zwischen 5 und 10 Euro monatlich fällig.

