Jeder zehnte Deutsche hat schon einmal sein Handy verloren. Aus einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom geht hervor, dass rund 7,7 Millionen Handybesitzer ihr Gerät schon einmal verloren haben. 3,5 Millionen gaben an, ihr Handy sei schon einmal gestohlen worden.
Persönliche Daten schützen

Auf Handys der Smartphone befinden sich eine Vielzahl sensibler und persönlicher Daten der Nutzer. Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf betont daher in diesem Zusammenhang, dass Schutzvorkehrungen unumgänglich seien. Aus der Erhebung des Branchenverbandes geht hervor, dass bei rund 14 Prozent der User nach einem Verlust die Telefonrechnung deutlich höher ausfiel und Unbefugte offenbar mit dem Gerät telefoniert hatten. Nutzer, die viele persönliche Informationen auf dem Gerät speichern, sollten auf jeden Fall einen PIN-Code zur Sicherheit verwenden. Der Bitkom rät weiterhin dazu, die IMEI-Nummer des Handys zu notieren, auf diese Weise ist eine eindeutige Identifikation des Gerätes möglich. Nach dem Verlust des Gerätes sollte sicherheitshalber die SIM-Karte beim entsprechenden Provider gesperrt werden, denn nur so kann ein Nutzer verhindern, dass das verlorene Handy auf seine Kosten weitergenutzt wird.
Drei Viertel der Geräte dauerhaft verschwunden
Offenbar sind nur wenige der Handyfinder ehrlich, denn bei 73 Prozent bleibt das Gerät dauerhaft verschwunden. Nach Ermittlungen des Bitkom erhalten drei Prozent das verlorene Gerät beim Fundbüro zurück. Vier Prozent der Befragten gaben an, ihr Handy mittels Ortung selbst wiedergefunden zu haben.

