Hacker haben mehr als 450.000 Passwörter und Mailadressen des Internetanbieters Yahoo gestohlen. Die Hackergrupe D33Ds Company bekannte sich zu der Attacke und betonte, die Daten seien nicht ausreichend gesichert gewesen und man habe das Unternehmen “aufrütteln” wollen. Die gestohlenen Daten veröffentlichten die Hacker im Internet.
Massive Zugriffe auf veröffentlichte Daten

Aktuellen Meldungen zufolge wurde auf die auf einem Server in der Ukraine veröffentlichte Liste schon so häufig zugegriffen, dass dieser unter dem Ansturm der Aufrufe zusammenbrach. Das berichtet unter anderem das Portal “T-Online”.
Yahoo gibt Stellungnahme ab
Das Webportal “TechCrunch” hat ein Statement des Yahoo-Konzerns veröffentlicht. Dabei teilt das Unternehmen mit, es seien rund 400.000 User betroffen, von denen aber weniger ein als fünf Prozent ein gültiges Passwort besessen hätten. Bei dem Diebstahl handelte es sich nach Angaben Yahoos um eine alte Datei. Das Unternehmen teilt weiterhin mit, das die Schwachstelle, aufgrund derer der Angriff ausgeführt werden konnte, beseitigt würde. Außerdem würden die betroffenen User informiert werden. Gleichzeitig entschuldigte sich der Konzern für den Vorfall. Yahoo rät allen Usern, ihre Passwörter zu ändern. Das gilt besonders für Nutzer, die die gleichen Passwörter für mehrere Dienste nutzen.
Auch andere Unternehmen könnten betroffen sein
Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass von dem Datendiebstahl auch andere Unternehmen betroffen sein könnten. Berichten zufolge gehe aus den veröffentlichten Daten hervor, dass auch Microsoft, Google und AOL von dem Datenklau betroffen sein könnten. Seitens der genannten Unternehmen gab es bisher keinen Kommentar zu dem Vorfall.
