Am vergangenen Wochenende traf ein Sonnensturm auf die Erde. Im Vorfeld war mit größeren Folgen gerechnet worden, die nun jedoch ausblieben. Experten hatten vor schlimmeren Auswirkungen gewarnt.
Intensität des Sturmes “schwach”

Am letzten Samstagabend zwischen 21 und 22 Uhr trafen die von der Sonne ausgeschleuderten Teilchen am stärksten auf die Erde. Aktuellen Meldungen zufolge wurde die Intensität des Sturms mit “schwach” eingestuft. Bereits am vergangenen Donnerstag begann der Sonnensturm seinen Weg in Richtung Erde. Dabei schleudert die Sonne elektrisch geladene Teilchen aus. Zunächst hatten Forscher angenommen, dass der Sturm mit einer sehr hohen Geschwindigkeit auf die Erde treffen würde, dies hat sich jedoch nicht bestätigt. Inzwischen gab es Meldungen, dass die Strahlungsintensität in Mitteleuropa noch erhöht sei, aber schon wieder abnehme.
Höhepunkt im Mai 2013
Trotzdem konnten Experten bisher noch keine Entwarnung geben, denn die Eruptionen auf der Sonne sollen sich in den nächsten Monaten noch verstärken. Mit den stärksten Aktivitäten rechnet man für den Mai 2013. Durch die elektrisch geladenen Teilchen können Satelliten beschädigt werden oder Handy- und Funkverbindungen gestört werden. Auch Stromnetze könnten in Mitleidenschaft gezogen werden. Durch den jüngsten Sonnensturm gab es keine Beschädigungen.
Im Jahr 1989 gab es einen größeren Sonnensturm, der in Kanada zu einem Stromausfall führte, von dem Millionen Menschen betroffen waren.

