Nach Angaben des Branchenverbandes Bitkom wächst der weltweite ITK-Markt trotz Finanzkrise weiterhin. Eine Untersuchung des European Information Technology Observatory, kurz EITO, ergab für das laufende Jahr eine Wachstumsprognose von 5,1 Prozent.
Schwellenländer als Umsatztreiber

Nach Angaben des Bitkom wird der Umsatz bei rund 2,57 Millionen Euro liegen. Vor allem im Bereich der Informationstechnologie und der Telekommunikation wird mit einem Wachstum von je 5 Prozent gerechnet. Vor allem die Schwellenländer sind dabei treibend, denn durch ihre Investitionen in der ITK-Infrastruktur lassen sie die Umsatzzahlen wachsen. Aus der Erhebung geht hervor, dass in den Schwellenländern bereits 27 Prozent der weltweiten Nachfrage stattfinden. Für den chinesischen Markt gehen die Experten von einem Wachstum von 12 Prozent auf insgesamt 220 Milliarden Euro aus. Der Branchenverband teilt mit, dass China bereits in 2012 Japan als größten Nachfragemarkt nach ITK-Produkten ablösen wird. Auch die Industrieländer tragen mit einer großen Nachfrage nach mobilen Nutzungsmöglichkeiten zu einem Wachstum des Marktes bei.
Geringes Wachstum in Westeuropa
Für Westeuropa haben die Analysten nur ein geringes Wachstum festgestellt. Hier geht man von einem Anstieg um 1,2 Prozent auf 617 Milliarden Euro aus. Bitkom-Geschäftsführer Prof. Dieter Kempf geht davon aus, dass das unter anderem auf die Folgen der Euro-Krise zurückzuführen sei. Für Deutschland wird ein Wachstum von 1,6 Prozent prognostiziert.

