Im Oktober kommt Microsofts neues Betriebssystem Windows 8 auf den Markt. Auch der Windows Store soll zu diesem Zeitpunkt an den Start gehen. Das Unternehmen hat bereits das Preismodell für die verschiedenen Anwendungen im Store vorgestellt.
Kostenlose Apps sind verfügbar

Der Minimalpreis wird bei 1,49 US-Dollar liegen, die weiteren Preise sollen sich dann jeweils um einen Betrag von 0,50 Cent erhöhen. Der höchstmögliche Preis für eine Windows-App liegt bei 999,99 US-Dollar. Die Programme können auch kostenlos im Store angeboten werden. Die Entwickler müssen vom Verkaufserlös 30 Prozent an Microsoft abführen. Erhöht sich der Umsatz auf mehr als 25.000 US-Dollar so reduziert sich die Provision auf 20 Prozent. Eine Auszahlung erfolgt erst ab einem Mindestumsatz von 200 US-Dollar. Dabei steht es den Entwicklern frei, auch andere Zahlsysteme als das Microsofts zur Auszahlung zu nutzen.
Werbeeinblendungen erhöhen den Umsatz
Entwickler benötigen einen Account um für die neue Metro-Oberfläche Anwendungen anzubieten, für private Entwickler liegen die Kosten für eine Lizenz nach Angaben des Unternehmens bei 37 Euro, Firmen werden mit 75 Euro im Jahr zur Kasse gebeten. Microsoft lässt Werbeeinblendungen innerhalb der Apps zu, so dass sich für die Entwickler hier weitere Einkommensmöglichkeiten ergeben.
Microsoft prüft die Anwendungen bevor sie im Windows Store zum Kauf angeboten werden. Dazu gibt es bestimmte Zertifizierungsanforderungen, die Microsoft zusammengestellt hat.

