Jeder fünfte Smartphonebesitzer verzichtet auf Sicherheitsfunktionen bei seinem Gerät. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Aris im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom.
Datenschutz und Sicherheit haben Priorität

Jedes fünfte Smartphone ohne Sicherheitsfunktionen
Nach Angaben des Branchenverbandes nutzen knapp 47 Prozent aller Befragten einen Virenschutz, rund 20 Prozent der Nutzer verzichten komplett auf alle Sicherheitsfunktionen. Dabei haben der Datenschutz und die Sicherheit der abgespeicherten Daten nach Ansicht von Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf auch bei einem Smartphone oberste Priorität. Kempf betont, ein Smartphone sei nicht nur ein Handy sondern ein “Hochleistungs-Computer” mit dem auch telefoniert werden könne.
Zugriffschutz nutzen
Die Cyberattacken auf Smartphones haben in der letzten Zeit stark zugenommen. Daher empfiehlt der Bitkom einen Antivirenschutz sowie einen Zugriffschutz zu nutzen. Um das Gerät vor unbefugtem Zugriff zu schützen, empfiehlt sich die Einrichtung einer PIN. Zusätzliche Apps sollten nur aus vertrauenswürdigen Quellen installiert werden. User sollten dafür sorgen, dass auch die Updates immer zeitnah geladen werden.
Nach Ermittlung des Branchenverbandes nutzt jeder dritte Deutsche ein Smartphone. Bei den Unter-30-jährigen verfügt sogar jeder zweite über ein multifunktionales Gerät. Die User speichern auf den Smartphones sensible Daten wie Mails, Adressbücher oder private Fotoalben. Diese Daten sollten ebenso wie die häufig abgespeicherten Passwörter vor dem Zugriff Dritter geschützt werden.
Nach Ansicht des Bitkom avanciert das Smartphone immer mehr zur technischen Basis und dient als Zugangsgerät für unterschiedliche Online-Transaktionen. Ein Verlust kann daher einige Folgen nach sich ziehen. Der Branchenverband hat ermittelt, dass jeder zehnte Deutsche schon einmal sein Handy oder Smartphone verloren hat.

