Nach dem Börsengang im Mai hat das soziale Netzwerk Facebook die ersten Quartalszahlen präsentiert. Die Anleger sind enttäuscht, denn Mark Zuckerberg muss einen Verlust von 157 Millionen US-Dollar melden.
Anleger erwarten klare Worte von Zuckerberg

Vor allem die Kosten für Mitarbeiteraktienpakete nach dem misslungenen Börsenstart trugen zu dem negativen Ergebnis bei. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum konnte das Unternehmen noch einen Gewinn von 240 Millionen US-Dollar ausweisen. Berichten zufolge warten die Anleger auf ein klares Wort des Facebook-Chefs und eine Prognose für das weitere Geschäftsjahr. Vor allem die fehlende Werbung auf mobilen Geräten und die fehlenden Umsätze aus diesem Geschäft könnten künftig den Umsatz Facebooks drücken. Zuckerberg äußerte sich zu den Zukunftsthemen jedoch nicht konkret. Die gesamte Situation erscheint für die Börsenanleger offenbar sehr unbefriedigend und so fiel die Facebook-Aktie auf ein neues Rekordtief. Seitdem das soziale Netzwerk im Mai an der Börse gestartet war, hat die Aktie des Unternehmens rund 37 Prozent ihres Wertes verloren.
Nutzerzahlen steigen weiter
Die Nutzerzahlen des Portals steigen ungebrochen. Ende Juni waren 955 Millionen User bei Facebook angemeldet, seit Ende März bedeutet das einen Anstieg um 54 Millionen Nutzer. Auch bei den Werbeeinnahmen konnte eine Steigerung erreicht werden. Diese stiegen um 28 Prozent auf 992 Millionen US-Dollar.

