Während bereits etwa ein Drittel aller Bundesbürger Zugriff auf des mobile Highspeed Internet auf der Basis von LTE hat, wird damit gerechnet, dass sich dieser Anteil bis zum Ende des Jahres 2012 auf nahezu 50 Prozent erhöht.
Bedenkt man dabei, dass sich die damit verbundenen Tarif-Angebote bisher fast ausschließlich auf die drei Netzbetreiber Vodafone, Telekom und o2 beschränken, so kommt die wohl berechtigte Frage auf, wann dieser lukrative Markt durch mehr Wettbewerb in Bewegung gerät und dadurch letztendlich auch mehr Druck auf die bestehenden Preise entsteht.
Die Zeichen stehen gut

LTE Sendemast, Quelle: telekom.de
Ein Blick auf die gegenwärtig angebotenen LTE-Tarife verrät, dass die ersten Mobilfunk-Discounter und Serviceprovider ihre bisher eher abwartende Haltung aufgegeben haben und damit eine Belebung des Wettbewerbs einsetzt. So bietet discoSURF sowohl im o2-Netz als auch in Netz der Telekom erste LTE-Tarife an. Mobilcom-debitel setzt dagegen auf UMTS/LTE Combi-Tarife im Netz von Vodafone.
Insider rechnen nun damit, dass in absehbarer Zeit weitere Anbieter wie Congstar im Netz der Telekom und Simply sowie maxxim aus der Drillisch-Familie im Vodafone- beziehungsweise o2-Netz mit eigenen LTE-Angeboten aktiv werden könnten. Weitere Unternehmen sollten später sicher folgen.
Preis-Reduzierungen dürften bevorstehen
Abgeleitet aus den Erfahrungen, die nach der Einführung der Tarife mit UMTS im Jahre 2007 gemacht wurden, dürfte die jetzt einsetzende Entwicklung auch im LTE-Segment zu einer Reduzierung der Preise führen. Wann und in welcher Höhe dies erfolgt, bleibt abzuwarten, ist aber auf jedem Fall in Verbindung mit dem weiteren Ausbau der LTE-Netze und dem zunehmenden Angebot LTE-fähiger mobiler Endgeräte ganz im Sinne der zahlreichen Kunden.
