Bereits Ende der vergangenen Woche begann Microsoft mit der Auslieferung des Betriebssystems Windows 8 an die Hersteller. Doch die Benutzeroberfläche wird nicht wie ursprünglich geplant “Metro” heißen. Aufgrund von möglichen Problemen mit dem deutschen Handelskonzern “Metro” änderte Microsoft den Namen der neuen Kacheloberfläche.
“Metro” war ohnehin nur ein Arbeitstitel

Microsoft Surface mit Windows 8-Oberfläche; Bild: Microsoft;
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Die durchaus eingängige Bezeichnung “Metro” wurde nun durch den wesentlich komplizierteren Namen “Windows 8-style UI” ersetzt. Angeblich soll der deutsche Metro-Konzern bereits erste Schritte gegen die Verwendung des geschützten Markennamens eingeleitet haben. Das berichtet die amerikanische Online-Plattform “Ars Technica”. Unter anderem gab es Meldungen, Microsoft drohten rechtliche Konsequenzen bei einer weiteren Verwendung des Namens.
Microsoft betont nun, es habe sich ohnehin nur um einen Arbeitstitel gehandelt. Trotzdem wurde die Bezeichnung bei den ersten Auslieferungen noch verwendet. Unter anderem berichtet das Nachrichtenportal “Focus Online” unter Berufung auf Markenrechtsexperten, dass der Metro-Konzern Probleme gehabt hätte, eine Markenrechtsverletzung nachzuweisen. Man geht davon aus, dass Microsoft sich zu einer Namensänderung entschieden hat, um den Handelskonzern nicht als wichtigen Vertriebspartner zu verlieren. Zum Unternehmen zählen auch die Elektronikmärkte Media Markt und Saturn.
Trotzdem ist mit dem pünktlichen Start des neuen Systems am 26. Oktober zu rechnen. Microsoft beliefert zunächst die Stammkunden wie Lenovo, Asus und Acer mit dem neuen Betriebssystem.
