Im Vergleich zum Vorjahr wurden in Deutschland deutlich weniger PCs verkauft. Das geht aus einer Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Gartner hervor. Nach Angaben des Unternehmens wurden im zweiten Quartal 6,5 Prozent weniger PCs verkauft als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
Acer auf Platz Eins

Insgesamt wurden im zweiten Quartal in Deutschland 2,567 Millionen PCs verkauft. Damit muss der deutsche Markt einen deutlich höheren Rückgang hinnehmen als Westeuropa, denn hier gingen die Verkäufe nur um 2,4 Prozent zurück. Die Marktforscher haben ermittelt, dass Acer mit einem Marktanteil von 14,5 Prozent die deutsche Rangliste anführt. Damit konnte das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahresquartal 26,6 Prozent hinzugewinnen. Auf dem zweiten Platz folgt Lenovo mit einem Marktanteil von 13,9 Prozent. Der chinesische Hersteller musste Einbußen von 8,8 Prozent hinnehmen. Auch Hewlett Packard hat im Vergleich zum Vorjahr deutlich verloren. Das Unternehmen belegt mit einem Anteil von 13 Prozent Marktanteil Rang Drei und verlor im Vergleich 24,8 Prozent. Auf den weiteren Plätzen folgen die Hersteller Asus und Dell mit Anteilen von 7,8 beziehungsweise 7,4 Prozent.
HP in Westeuropa führend
Bei Ermittlung der Zahlen für Gesamt-Westeuropa führt HP das Feld vor Acer und Asus an. Obwohl das amerikanische Unternehmen auch hier einen Marktanteil von 13 Prozent einbüßte, liegt es mit einer Quote von 20,2 Prozent noch auf dem ersten Platz. Im westeuropäischen Vergleich konnte vor allem das drittplatzierte Unternehmen Asus punkten, das im Vorjahresvergleich einen Wachstumsschub von fast 43 Prozent verzeichnen konnte.
Gartner hat ermittelt, dass die Notebook-Verkäufe im Vergleich zu den PC-Zahlen stiegen. Hier konnten die Marktforscher ein Plus von 3,9 Prozent ermitteln.

