Neben den Cyberangriffen auf stationäre PCs nehmen die Attacken auf Smartphones immer mehr zu. Nach Angaben des Sicherheitsunternehmens McAfee werden von Smartphones vor allem persönliche Daten gestohlen. Für viele ist der Schutz des heimischen PCs selbstverständlich, aber auch das Mobiltelefon ist unterschiedlichen Bedrohungen ausgesetzt.
User speichern Passwörter auf dem Smartphone

Viele User speichern Passwörter auf dem Smartphone
Nach Angaben McAfees gehen in den USA in jeder Sekunde 113 Mobiltelefone verloren. Auf den Flughäfen finden sich in jeder Woche rund 12.000 Smartphones. Bei einem Verlust des Gerätes gehen auch die persönlichen Daten des Nutzers verloren. Dazu zählen Fotos, Mails, Adressen und private Notizen. Viele User speichern sogar ihre persönlichen Passwörter auf ihren Mobiltelefonen, so dass beim Verlust des Gerätes also sehr sensible Daten abhandenkommen können. Die Sicherheitsexperten empfehlen daher dringend einen Passwortschutz für das Smartphone einzurichten. Außerdem sollte bei Nichtnutzung des Gerätes eine automatische Sperre eingerichtet werden. Wer sein Smartphone für das Online-Banking oder Online-Einkäufe nutzt, sollte niemals die Option “angemeldet bleiben” nutzen, das kann bei einem Verlust des Gerätes sonst fatale Folgen haben.
Nur vertrauenswürdige Apps installieren
Auch die Installation von zusätzlichen Apps kann dazu führen, dass Malware auf dem Gerät installiert wird. McAfee rät, nur Apps vertrauenswürdiger Anbieter zu installieren und die Datenschutzbedingungen dritter Anbieter genauestens zu prüfen.
Produkte der Sicherheitsfirmen nutzen
Die Sicherheitsfirmen haben zum Schutz mobiler Geräte unterschiedliche Produkte im Angebot, die einen mobilen Virenschutz bieten. Häufig ist es mit diesen Anwendungen möglich, das Gerät im Falle eines Diebstahls oder eines Verlustes per Fernzugriff zu sperren. Dabei werden alle gespeicherten Daten gelöscht.

